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fid-dialog: Ausschreibung Workshops 2011

Was ist die Intention des Partnerdialogprojekts „fid-dialog“?

Internationale Zusammenarbeit und interkultureller Austausch mit Freiwilligen in internationalen Freiwilligendiensten braucht den Erfahrungsaustausch aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die die Freiwilligen in ihrem Heimatland und Gastland begleiten. Das Projekt „fid-dialog“ bietet diesen Austausch für Begleiter und Begleiterinnen, die ausländische Freiwillige (aus Deutschland und anderen Ländern) in ihren Arbeitsprojekten aufnehmen und begleiten. fid-dialog ist ein Angebot zur Begleitung der Begleiter. „fid-dialog“ setzt die Serie von Workshops und Seminaren für die ausländischen Partnerstellen deutscher Entsendeorganisationen fort, mit denen wir in den letzten Jahren in Lateinamerika und in diesem Jahr auch in Afrika und Asien begonnen haben.

 

 

Wer bietet fid-dialog an?

Das Programm wird im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe in Köln (AGEH) in Kooperation mit vielen kirchlichen und entwicklungspolitischen deutschen Entsendeorganisationen für Freiwillige, der fid-Service- und Beratungsstelle für internationale Freiwilligendienste in Köln und dem fid-Netzwerk internationalQM durchgeführt. Das fid-Netzwerk internationalQM (AGEH) wurde in den letzten Jahren von einigen deutschen Trägerorganisationen gegründet, um die Qualität der Dienste über den regelmäßigen Dialog aller der Verantwortlichen im In- und Ausland zu gewährleisten.

Deshalb bieten wir über fid-dialog im Jahr 2010 und 2011 weitere Workshops, Seminare, Fortbildungen und Austauschtreffen für die Begleiter der internationalen Freiwilligen an. Das Projekt wird im Auftrag von der AGEH koordiniert von Hermann-Josef Platzbecker. Er ist verantwortlich für die Planung, Durchführung, Evaluation und Finanzierungsverfahren. Bei allem sind uns die Wünsche und Interessen der Begleiter und BegleiterInnen in den Gastländern besonders im Blick. Weitere Mitarbeiterinnen in diesem Projekt werden sein Rachel Eltrop u.a. aus der fid-Service- und Beratungsstelle (AGEH) und für Workshops in Afrika auch Birgit Kleipass und Maria Herting.

 

 

Welche Ziele hat fid-dialog?

Mit den Workshops und den Fortbildungen in den Gastländern sowie den internationalen Workshops zum Qualitätsmanagement zielen wir auf
  • Den Erfahrungsaustausch der Kollegen und Kolleginnen in unterschiedlichen Projektstellen zur Unterstützung ihrer Arbeit als Begleiter der Freiwilligen
  • Internationale Verständigung, z.B. über den Sinn und Zweck von Freiwilligendiensten oder die (mögliche) Rolle von Freiwilligen im nationalen und internationalen Kontext
  • Fortbildung für die BegleiterInnen im Sinne der „Begleitung der Begleiter“
  • Gewährleistung guter Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste beim Neuaufbau oder bei der Ausweitung der Dienste, wie sie in Deutschland z.Z. vor allem über das Förderprogramm für entwicklungspolitische Freiwilligendienste mit „weltwärts“ angestrebt ist.
  • Verbesserung der interkulturellen Zusammenarbeit und Partizipation aller relevanter Akteure am gemeinsamen Qualitätsmanagement mit Freiwilligen, Entsendorganisationen, Aufnahmeorganisationen und den relevanten Service- oder Koordinationsstellen.

 

 

Wer finanziert das Projekt?

fid-dialog wird für 2010 und 2011 zu einem großen Teil finanziert von der deutschen Bundesregierung über das „weltwärts“-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Wir hoffen, dass das Partnerdialog-Programm auch in den darauf folgenden Jahren fortgesetzt werden kann und ein regelmäßiges Angebot wird.